DSLR Objektiv Test

Es gibt zahlreiche verschiedene Hersteller, die Wechselobjektive für digitale Spiegelreflexkameras produzieren. Dies sind zum einen die Markenhersteller der Kameras, die für diese Objektive bereitstellen zum anderen Fremdproduzenten, die für die wichtigsten Markenkameras ebenfalls Objektive im Sortiment haben Ein elementarer Unterschied, der beachtet werden muss ist der, dass es grundsätzlich verschiedene DSLR's gibt, auf die jeweils nur einige Objektive passen. So passen auf Nikon-DSLR's keine Objektive für Canon's und andersherum, da diese jeweilis ihr eigenes Bajonett zum montieren der Objektive besitzen. (So kommt es auch, dass Objektive für Nikons im Uhrzeigersinn und die für Canons gegen diesen aufgeschraubt werden.)

Die beiden großen DSLR-Hersteller sind die oben schon erwähnten Nikon und Canon, weiterhin gibt es noch DSLR's von Sony und Pentax und auch einige von Panasonic und Olympus, jede dieser Firmen stellt für seine eigenen DSLR's Objektive her. Bei den Nikons heißen diese Nikkor (was in der Firmengeschichte begründet liegt). Fast jeder Objektiv Test zeigt, dass sehr gute Objektive auch von Tamron und Sigma gefertigt werden, beide Firmen stellen Wechselobjektive sowohl für DSLR's von Nikon als von Canon her.
So weit zu den Herstellern der Objektive, kommen wir nun zu den Objektiven selber. Grundsätzlich gibt es Objektive als Festbrennweiten und Zoomobjektive, wie der Name schon sagt ist bei einem Festbrennweitenobjektiv die Brennweite fest, es kann also nicht "gezoomt" werden, der Bildausschnitt kann nur durch verändern der Kameraposition beeinflusst werden.

Die Zoomobjektive haben im Gegensatz hierzu einen Brennweitenbereich der ausgenutzt werden kann (z.B. 30-120mm) , in diesem Bereich kann dann also "gezoomt" werden. Der Vorteil ist klar, man muss sich weniger bewegen und hat mehr Möglichkeiten in der Bildgestaltung mit diesen Objektive, jedoch sind sie wegen zusätzlicher Linsen meisten auch nicht so Lichtstark (zb Nikkor 55-300 4.5-5.6) , was bedeutet, dass sie mehr Licht benötigen um ein gleich helles Bild bei ansonsten identischen Bedingungen zu erzeugen. Weiterhin ist die Bildqualität bei Festbrennweiten meistens besser.

Die Brennweite des Objektives entscheidet über das Einseitzgebiet des Objektives, hier wird zwischen Weitwinkel- (<30mm), Normal-(30-70mm) und Teleobjetiven(>70mm) unterschieden. Weitwinkelobjektive werden oft zur Landschaftsfotografie verwendet, da man mit diesen dank des weiten Winkel mehr Motiv auf das Foto bekommt, dies kann jedoch so weit gehen, dass ein tonnenartiger Effekt entsteht, denn z.B. Fish-Eye-Objektive, welche sehr weit-winklige Weitwinkelobjektive sind, können bis zu 180° (also von ganz links bis ganz rechts alles) auf ein Foto bekommen. Mit Teleobjektiven kann weit entferntes nah "herangeholt" werden, jedoch kann somit auch nur ein vergleichsweise kleiner Ausschnitt auf das Foto gelangen, der Winkel ist sehr klein. Normalobjektive tragen ihren Namen, da ihre Brennweite der des menschlichen Auges ähnelt, es entsteht also ein dem normalen Sehen äußerst ähnliches Bild, es gelangen in etwa 55-60° des Blickfeldes auf das Foto. Es gibt noch viele weitere Objektivklassen, wie die schon genannten Fish-Eye-Objektive oder Makro-Objektive, die einen enorm hohen Abbildungsmaßstab aufweisen, man also sehr kleine Objekte groß auf das Bild bekommt. Doch all diese zu erläutern wäre mehr als nur ein Überblick über Objektive für DSLR's.